Es ist durchaus möglich, dass Du jemanden kennst, der an Depression leidet. In einer kürzlich in der Schweiz durchgeführten Umfrage* bei 1005 Personen gab über ein Sechstel der Befragten (17 %) an, dass bei Ihnen bereits einmal eine Depression diagnostiziert wurde. Allerdings haben Betroffene oft Angst, schämen sich oder sind einfach damit überfordert, ihrer Familie oder ihren Freunden von ihrem Problem zu erzählen.
Fast drei Viertel (74 %) der Befragten, die bereits eine Depression hatten, gaben an, dass sie sich in dieser Phase von Familie und Freunden zurückgezogen haben.
Mehr als ein Drittel der Betroffenen (37 %) haben es ihren Freunden oder ihrer Familie gar nicht erst erzählt. Als Hauptgrund dafür, dass sie ihre Depression vor Freunden und Familie verschwiegen haben, gaben 59 % an, dass sie andere mit ihren Problemen nicht belasten wollten; jeder Vierte (25 %) wusste nicht, wie er sich mitteilen sollte und fast ebenso viele (27 %) hatten einfach Angst, schämten sich oder waren mit der Situation überfordert. Fast jeder Fünfte (18 %) hatte das Gefühl, dass man ihn nicht verstehen würde, und über ein Drittel (34 %) glaubte, dass Freunde nicht in der Lage gewesen wären, ihnen zu helfen.
Lean on Me möchte genau das ändern. Das Verständnis und die Unterstützung von Freunden und Familie sind von entscheidender Bedeutung für einen Betroffenen auf seinem Weg zur Genesung. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation stellt bei Depression die „psychologische Unterstützung von Familie, Freunden oder Mitarbeitern des Gesundheitswesens einen starken Schutz” dar. Lean on Me möchte das Verständnis und die Unterstützung für Betroffene fördern – und zeigen, wie Sie zu einem Freund zum Anlehnen werden können.
Depression ist eine Erkrankung, die häufig missverstanden wird.
Bei einer Depression handelt es sich um ein kompliziertes Krankheitsbild, das häufig missverstanden wird. Ihr haftet ein bestimmtes Stigma an – entweder aus Angst oder auf Grund von Vorurteilen. Manche Menschen sehen Depression als ein Zeichen von Schwäche und etwas, das man mit „Willenskraft” überwinden kann. Diesen Menschen ist nicht klar, dass es sich hier um eine echte medizinische Erkrankung handelt, die behandelbar ist. Leider führen diese falschen Meinungen und Ansichten häufig dazu, dass sich Menschen mit Depression ihre Probleme nicht offen eingestehen, da sie Angst davor haben, was andere von ihnen sagen oder denken könnten. Außerdem haben sie möglicherweise Angst davor, welche Auswirkungen die Diagnose einer Depression auf ihren Arbeitsplatz oder ihre Versicherung haben könnte. Dadurch fühlen sie sich allein und isoliert. Aus diesem Grund zögern sie auch, sich an einen Arzt zu wenden oder die ihnen empfohlene Behandlung fortzuführen. All diese Punkte führen zusammen genommen zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustands der Betroffenen, obwohl ihnen hilfreiche Pflege und Behandlung helfen würde.
Hier können Sie entscheidend zum Guten eingreifen. Werden Sie ein Freund zum Anlehnen, lassen Sie Ihre Freunde wissen, dass Sie sich Gedanken machen und in jedem Fall für sie da sind. Klicken Sie hier, um zu erfahren, wie Sie an dieser Kampagne teilnehmen können.
Lean on Me wird unterstützt von der European Depression Association und gefördert auf eine Initative von Lundbeck.
* Die paneuropäische Umfrage Lean on Me wurde von der Marktforschungsagentur Ipsos MORI im Juli/August/Dezember 2010 unter einer demografisch repräsentativen Auswahl von 8127 Personen der breiten Öffentlichkeit in Belgien, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, Spanien, der Schweiz und Großbritannien durchgeführt. Dabei lag das Alter der Befragten zwischen 16 und 64 Jahren. 1005 der Befragten stammten aus der Schweiz. Die Ergebnisse wurden gemäß der bekannten Bevölkerung im entsprechenden Land gewich





